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Antidepressiva

Wer sollte Antidepressiva nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Antidepressiva (Antidepressiva) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Antidepressiva weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 10mg, 20mg, 40mg, 30mg, 60mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Amitriptyline, Bupropion, Citalopram, Duloxetine, Escitalopram, Fluoxetine, Mirtazapine, Paroxetine, Sertraline, Trazodone, Venlafaxine umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Antidepressiva angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sind aufgrund ihres im Allgemeinen günstigen Nebenwirkungsprofils die häufigste Erstlinienoption bei Depression und Angst.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Antidepressiva einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Antidepressiva, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Antidepressiva unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Amitriptyline, Bupropion, Citalopram, Duloxetine, Escitalopram, Fluoxetine, Mirtazapine, Paroxetine, Sertraline, Trazodone, Venlafaxine sollte eingesehen werden.

Ist Antidepressiva bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Antidepressiva in der Regel in angepassten niedrigeren 10mg, 20mg, 40mg, 30mg, 60mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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