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Schmerzmedikamente

Mobic (Meloxicam) entzündungshemmende Tabletten

Mobic ist ein verschreibungspflichtiges orales präferenzielles COX-2-NSAR mit dem Wirkstoff Meloxicam. Es wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Arthrose, rheumatoider Arthritis und Spondylitis ankylosans eingesetzt, mit einmal täglicher Einnahme.

Mobic (Meloxicam) 7.5mg tablet — medication photo
Wirkstoffe
Meloxicam
Hersteller
Boehringer Ingelheim
Darreichungsformen
tablet, capsule, oral suspension, orodispersible tablet
Verfügbare Dosierungen
7.5mg, 15mg

What is it?

Mobic ist die Originalmarke von Meloxicam und wird von Boehringer Ingelheim seit Ende der 1990er Jahre vertrieben. Es ist als Tabletten, Kapseln, orale Suspension, Schmelztabletten und parenterale Lösung erhältlich. Zahlreiche zugelassene Generika sind weit verbreitet. Die einmal tägliche Einnahme und die mittlere COX-2-Selektivität haben Meloxicam zu einem weltweit beliebten NSAR gemacht.

Wirkstoffe

Jede Tablette enthält Meloxicam als einzigen Wirkstoff in einer Stärke von 7,5 mg oder 15 mg. Meloxicam ist ein NSAR aus der Gruppe der Enolsäure-Derivate mit präferenzieller COX-2-Hemmung im Vergleich zu klassischen nicht-selektiven NSAR, jedoch geringerer Selektivität als Celecoxib.

Forms and dosages

Mobic wird einmal täglich oral mit Nahrung und Wasser eingenommen. Laut Fachinformation beträgt die übliche Erwachsenendosis 7,5 mg einmal täglich bei Arthrose, gegebenenfalls erhöht auf 15 mg einmal täglich, sowie 15 mg einmal täglich bei rheumatoider Arthritis und Spondylitis ankylosans. Bei deutlicher Niereninsuffizienz ist die Dosis zu reduzieren, und bei älteren Patienten sollte die niedrigste wirksame Dosis verwendet werden.

Anwendungsgebiete

Mobic ist bei Erwachsenen zur Behandlung der Arthrose, der rheumatoiden Arthritis und der Spondylitis ankylosans zugelassen. Laut klinischen Leitlinien bietet Meloxicam eine bequeme einmal tägliche Dosierung mit einem gastrointestinalen Sicherheitsprofil zwischen nicht-selektiven NSAR und selektiven COX-2-Hemmern. Das kardiovaskuläre und gastrointestinale Risikoprofil ist bei der Auswahl der NSAR-Therapie zu berücksichtigen.

Wirkmechanismus

Meloxicam hemmt reversibel die Cyclooxygenasen mit präferenzieller Wirkung auf COX-2 in therapeutischen Dosen, reduziert die Prostaglandinsynthese an Entzündungsorten und schont teilweise den COX-1-vermittelten Magenschutz. Daraus resultieren entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte. Die COX-2-Präferenz ist dosisabhängig und kann bei höheren Dosen teilweise verloren gehen, wo die COX-1-Hemmung bedeutsamer wird.

Häufig gestellte Fragen

Ist Mobic für den Magen sicherer als Ibuprofen?

Mobic weist in therapeutischen Dosen eine präferenzielle COX-2-Hemmung auf, was sich in einigen Studien in einer etwas geringeren Inzidenz gastrointestinaler Ulzera als bei nicht-selektiven NSAR niederschlägt; der Vorteil ist allerdings weniger ausgeprägt als bei selektiven COX-2-Hemmern wie Celecoxib. Laut klinischen Leitlinien sollte bei Patienten mit hohem gastrointestinalem Risiko weiterhin ein Magenschutz mit einem Protonenpumpenhemmer erwogen werden.

Warum wird Mobic einmal täglich eingenommen?

Meloxicam hat eine lange terminale Halbwertszeit von etwa 20 Stunden, was eine einmal tägliche Dosierung mit anhaltender analgetischer und entzündungshemmender Wirkung unterstützt. Laut Fachinformation unterscheidet es sich darin von kurz wirksamen NSAR wie Ibuprofen, die mehrere Tagesdosen erfordern. Die einmal tägliche Einnahme verbessert die Therapietreue bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose und rheumatoider Arthritis.

Hat Mobic das gleiche kardiovaskuläre Risiko wie andere NSAR?

Ja. Alle NSAR, einschließlich Meloxicam, tragen Warnungen vor kardiovaskulären thrombotischen Ereignissen wie Myokardinfarkt und Schlaganfall. Das Risiko variiert zwischen den Substanzen und Dosen. Laut klinischen Leitlinien sollte das kardiovaskuläre Risikoprofil vor Therapiebeginn beurteilt und die niedrigste wirksame Dosis für die kürzest notwendige Dauer eingesetzt werden. Bei dominierendem kardiovaskulärem Risiko kann Naproxen in Standarddosen bevorzugt werden.

Kann Mobic langfristig eingenommen werden?

Mobic kann bei chronischen entzündlichen Erkrankungen bei Bedarf eingesetzt werden, jedoch sollte laut klinischen Leitlinien und Fachinformation die niedrigste wirksame Dosis für die kürzest notwendige Dauer angewendet werden. Eine Langzeitanwendung sollte vom Arzt überwacht werden, mit regelmäßiger Neubewertung kardiovaskulärer, gastrointestinaler, renaler und hepatischer Risikofaktoren. Blutdruck und Nierenfunktion sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Was sind die wichtigsten Gegenanzeigen für Mobic?

Mobic ist bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Meloxicam oder anderen NSAR, bei aktivem peptischem Ulkus oder gastrointestinaler Blutung, bei schwerer Herzinsuffizienz, bei manifester ischämischer Herzkrankheit, peripherer arterieller oder zerebrovaskulärer Erkrankung, im perioperativen Zeitraum einer aortokoronaren Bypassoperation, bei schwerer Leberinsuffizienz und im dritten Schwangerschaftstrimester kontraindiziert. Laut Fachinformation muss vor jeder Verordnung die Anamnese durch einen Arzt überprüft werden.

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