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Atypical antidepressant (NaSSA)

Wer sollte Mirtazapine nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Mirtazapine (Mirtazapine) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Mirtazapine weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Mirtazapine umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Mirtazapine angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Mirtazapin antagonisiert präsynaptische α2-adrenerge Auto- und Heterorezeptoren und steigert so die Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Mirtazapine einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Mirtazapine, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Mirtazapine unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Mirtazapine sollte eingesehen werden.

Ist Mirtazapine bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Mirtazapine in der Regel in angepassten niedrigeren 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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