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Long-acting insulin analogue

Wer sollte Insulin Glargine nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Insulin Glargine (Insulin Glargine) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Insulin Glargine weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 100 IU/mL zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Insulin Glargine umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Insulin Glargine angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Insulin glargin bindet mit ähnlicher Affinität wie Humaninsulin an den Insulinrezeptor und aktiviert die intrazelluläre Signalkaskade, die die Glukoseaufnahme in Muskel- und Fettgewebe steigert, die h…

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Insulin Glargine einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Insulin Glargine, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Insulin Glargine unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Insulin Glargine sollte eingesehen werden.

Ist Insulin Glargine bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Insulin Glargine in der Regel in angepassten niedrigeren 100 IU/mL-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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