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DPP-4 inhibitor

Wer sollte Sitagliptin nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Sitagliptin (Sitagliptin) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Sitagliptin weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 25mg, 50mg, 100mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Sitagliptin umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Sitagliptin angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Sitagliptin hemmt reversibel DPP-4, die Serinprotease, die für den schnellen Abbau von Glucagon-like Peptid 1 (GLP-1) und glukoseabhängigem insulinotropen Polypeptid (GIP) verantwortlich ist.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Sitagliptin einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Sitagliptin, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Sitagliptin unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Sitagliptin sollte eingesehen werden.

Ist Sitagliptin bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Sitagliptin in der Regel in angepassten niedrigeren 25mg, 50mg, 100mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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