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Neuraminidase inhibitor

Wer sollte Oseltamivir nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Oseltamivir (Oseltamivir) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Oseltamivir weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 30mg, 45mg, 75mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Oseltamivir umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Oseltamivir angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Oseltamivir ist ein Prodrug, das durch hepatische Esterasen rasch zum aktiven Metaboliten Oseltamivircarboxylat hydrolysiert wird, der das Neuraminidase-Enzym auf der Oberfläche der Influenza-A- und -…

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Oseltamivir einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Oseltamivir, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Oseltamivir unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Oseltamivir sollte eingesehen werden.

Ist Oseltamivir bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Oseltamivir in der Regel in angepassten niedrigeren 30mg, 45mg, 75mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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