Beta-1 selective adrenergic blocker
Metoprolol und Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung)
Einige Arzneimittel erhöhen die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Licht und können nach kurzer Sonnenexposition sonnenbrandartige Hautreaktionen auslösen. Metoprolol (Metoprolol) — angewendet bei Metoprolol ist bei Erwachsenen zugelassen zur Behandlung von arterieller Hypertonie, chronisch stabiler Angina pectoris, supraventrikulären Tachyarrhythmien und zur Frequenzkontrolle bei Vorhofflimmer… — gehört zur Klasse Beta-1 selective adrenergic blocker, in der die Häufigkeit der Photosensibilisierung je nach Wirkstoff variiert. Im Folgenden werden typische Photosensibilisierungsmuster bei Metoprolol in den Dosierungen 25mg, 50mg, 100mg, 200mg sowie praktische Sonnenschutzmaßnahmen zusammengefasst.
Wie Metoprolol die Haut gegenüber UV sensibilisieren kann
Photosensibilisierung tritt in zwei Hauptformen auf: Phototoxizität (direkte, sonnenbrandartige Reaktion innerhalb von Stunden nach UV-Exposition, dosisabhängig) und Photoallergie (verzögerte, ekzemartige Reaktion bei sensibilisierten Personen). Laut Fachinformation von Metoprolol kann der Wirkstoff Metoprolol ein dokumentiertes oder vermutetes Photosensibilisierungssignal aufweisen; Reaktionen treten am häufigsten auf sonnenexponierten Hautstellen auf — Gesicht, Dekolleté, Handrücken, Unterarme — und sind meist UVA-vermittelt, sodass sie auch durch Fensterglas auftreten können.
Praktische Sonnenschutzhinweise unter Metoprolol
Nach allgemeinen dermatologischen Empfehlungen sollten Personen, die Metoprolol in den Dosierungen 25mg, 50mg, 100mg, 200mg einnehmen, einen Breitband-Sonnenschutz (LSF 30 oder höher, UVA- und UVB-Schutz) auf exponierter Haut auftragen, alle zwei Stunden nachcremen und nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen erneuern. Breitkrempige Hüte, UPF-zertifizierte Kleidung und Sonnenbrille verringern die Belastung weiter. Solarien sollten gemieden werden. Bei einer photosensiblen Hautreaktion ist die Sonnenexposition zu beenden, das Areal zu kühlen und der Verordnende zu kontaktieren.
Häufig gestellte Fragen
Bekommt man unter Metoprolol leichter Sonnenbrand? ▾
Ob Metoprolol das Sonnenbrandrisiko erhöht, hängt von Metoprolol ab: Manche Arzneimittel weisen ein klares Phototoxizitätssignal in der Fachinformation auf, andere nicht. Personen, die Metoprolol in der Dosierung 25mg, 50mg, 100mg, 200mg einnehmen, sollten exponierte Haut in den ersten Wochen beobachten und vorsorglich einen Breitband-Sonnenschutz verwenden; ungewöhnliche Hautreaktionen auf sonnenexponierten Arealen sollten der Verordnenden gemeldet werden.
Soll ich die Sonne während der Einnahme von Metoprolol meiden? ▾
Vollständige Sonnenmeidung ist unter Metoprolol selten nötig, ein angemessener Sonnenschutz — Breitband-LSF 30+, Hut, lange Ärmel zu Zeiten starker UV-Strahlung und Verzicht auf Solarien — ist für die meisten Anwender ausreichend. Die Fachinformation von Metoprolol gibt an, ob verstärkte Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind; Personen mit phototoxischer Vorgeschichte oder mehreren photosensibilisierenden Arzneimitteln sollten strengere Maßnahmen einhalten.
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