Beta-1 selective adrenergic blocker
Wer sollte Metoprolol nicht einnehmen
Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Metoprolol (Metoprolol) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Metoprolol weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 25mg, 50mg, 100mg, 200mg zusammen.
Absolute Gegenanzeigen
Laut Fachinformation zu Metoprolol umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.
Relative Vorsichtsmaßnahmen
Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Metoprolol angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Metoprolol blockiert selektiv Beta-1-Adrenorezeptoren am Herzen, senkt Herzfrequenz, Kontraktilität und atrioventrikuläre Überleitungsgeschwindigkeit und reduziert den myokardialen Sauerstoffbedarf.
Häufig gestellte Fragen
Darf jemand mit Herzerkrankung Metoprolol einnehmen? ▾
Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Metoprolol, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Metoprolol unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Metoprolol sollte eingesehen werden.
Ist Metoprolol bei Nierenproblemen sicher? ▾
Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Metoprolol in der Regel in angepassten niedrigeren 25mg, 50mg, 100mg, 200mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.
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