Beta-1 selective adrenergic blocker
Allergische Reaktionen auf Metoprolol: Anzeichen und Vorgehen
Arzneimittelallergische Reaktionen reichen von leichten Hautausschlägen bis zur lebensbedrohlichen Anaphylaxie. Metoprolol (Metoprolol) wird in 25mg, 50mg, 100mg, 200mg im Allgemeinen gut vertragen, jeder Wirkstoff einschließlich Metoprolol oder dessen Hilfsstoffe kann jedoch bei sensibilisierten Personen eine allergische Reaktion auslösen. Zu wissen, worauf zu achten ist und wie zu handeln, gehört zur sicheren Anwendung.
Allergische Reaktion erkennen
Leichte Reaktionen treten innerhalb von Stunden nach Einnahme als Juckreiz, lokalisierter Hautausschlag oder leichte Rötung auf. Mittelschwere Reaktionen umfassen Quaddeln, Schwellung von Lippen oder Gesicht, ausgedehnten Hautausschlag oder Atemgeräusche. Schwere Reaktionen — Anaphylaxie — beinhalten rasche Rachenschwellung, Atemnot, Blutdruckabfall, Schwindel oder Kollaps und sind ein medizinischer Notfall.
Vorgehen
Bei leichten Reaktionen Metoprolol absetzen und den verordnenden Arzt kontaktieren — Antihistaminika können symptomatisch helfen. Bei mittelschweren Reaktionen das Arzneimittel absetzen und am selben Tag eine ärztliche Beurteilung suchen. Bei jedem Hinweis auf Anaphylaxie sofort den Notruf wählen. Gemäß der Fachinformation zu Metoprolol kontraindiziert eine bestätigte Allergie jede weitere Anwendung von Metoprolol in jeder Dosis von 25mg, 50mg, 100mg, 200mg.
Häufig gestellte Fragen
Woran erkenne ich, dass ich auf Metoprolol allergisch reagiere? ▾
Allergische Reaktionen beginnen typischerweise innerhalb von Stunden bis Tagen nach der ersten Exposition und zeigen sich als Juckreiz, Quaddeln, Hautausschlag oder, in schweren Fällen, als Atemnot und Schwellung. Treten Symptome nach Beginn von Metoprolol in 25mg, 50mg, 100mg, 200mg auf und sind nicht anderweitig erklärbar, ist eine Allergie bis zum Beweis des Gegenteils die Arbeitshypothese.
Kann ich bei Allergie gegen Metoprolol auf eine andere Marke wechseln? ▾
Eine Reaktion auf Metoprolol betrifft meist entweder den Wirkstoff Metoprolol oder einen Hilfsstoff. Liegt sie an einem Hilfsstoff, kann eine andere Marke mit demselben Wirkstoff vertragen werden; liegt sie an Metoprolol selbst, muss die gesamte Klasse Beta-1 selective adrenergic blocker gemieden werden. Der verordnende Arzt entscheidet anhand von Art und Schweregrad der Reaktion.
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