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Biguanide

Metformin mit Schmerzmitteln (Paracetamol, NSAR, ASS)

Schmerzmittel gehören zu den am häufigsten zusammen mit Metformin (Metformin) eingenommenen Arzneimitteln und werden oft begonnen, ohne den verordnenden Arzt zu informieren. Die meisten kurzzeitigen Kombinationen sind bei der üblichen Dosis von 500mg, 850mg, 1000mg sicher, einige spezifische Wechselwirkungen zwischen Schmerzmitteln und Metformin sind jedoch relevant und sollten nicht ignoriert werden.

Gängige Schmerzmittel und Metformin

Paracetamol ist im Allgemeinen das sicherste Schmerzmittel in Kombination mit Metformin, mit sehr wenigen dokumentierten Wechselwirkungen. NSAR (Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac) können mit kardiovaskulär wirksamen Arzneimitteln interagieren und renale oder gastrointestinale Risiken von Metformin verstärken. ASS hat ein NSAR-Profil und zusätzlich ein eigenes Blutungsrisiko. Opioide ergänzen die sedative Belastung vieler Wirkstoffe der Klasse Biguanide.

Praktische Empfehlungen

Gemäß der Fachinformation zu Metformin ist die gelegentliche Anwendung von Schmerzmitteln in Standarddosis bei Metformin in 500mg, 850mg, 1000mg selten problematisch. Tägliche NSAR-Einnahme, hochdosierte ASS-Therapie oder jede Opioid-Kombination sollten vor Aufnahme in das Therapieschema mit Metformin mit dem verordnenden Arzt oder Apotheker besprochen werden.

Häufig gestellte Fragen

Ist Paracetamol mit Metformin sicher?

Paracetamol in üblichen Erwachsenendosen (≤3 g/Tag, Kurzkur) ist mit Metformin in 500mg, 850mg, 1000mg im Allgemeinen sicher. Aufgrund seines geringen Wechselwirkungsprofils ist es meist das Mittel der Wahl in Kombination mit chronischer Medikation.

Darf ich unter Metformin Ibuprofen einnehmen?

Gelegentliches Ibuprofen bei akutem Schmerz ist mit Metformin meist unproblematisch. Tägliche Anwendung, Einsatz bei älteren Patienten oder bei kardiovaskulärer bzw. renaler Erkrankung erfordert vor Aufnahme in das Metformin-Schema eine pharmazeutische Prüfung.

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