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Second-generation H1 antihistamine

Loratadine und Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung)

Einige Arzneimittel erhöhen die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Licht und können nach kurzer Sonnenexposition sonnenbrandartige Hautreaktionen auslösen. Loratadine (Loratadine) — angewendet bei Loratadin ist bei Erwachsenen und Kindern zur Behandlung der allergischen Rhinitis, einschließlich saisonaler und perennialer Formen, sowie der chronischen idiopathischen Urtikaria zugelassen. — gehört zur Klasse Second-generation H1 antihistamine, in der die Häufigkeit der Photosensibilisierung je nach Wirkstoff variiert. Im Folgenden werden typische Photosensibilisierungsmuster bei Loratadine in den Dosierungen 5mg, 10mg sowie praktische Sonnenschutzmaßnahmen zusammengefasst.

Wie Loratadine die Haut gegenüber UV sensibilisieren kann

Photosensibilisierung tritt in zwei Hauptformen auf: Phototoxizität (direkte, sonnenbrandartige Reaktion innerhalb von Stunden nach UV-Exposition, dosisabhängig) und Photoallergie (verzögerte, ekzemartige Reaktion bei sensibilisierten Personen). Laut Fachinformation von Loratadine kann der Wirkstoff Loratadine ein dokumentiertes oder vermutetes Photosensibilisierungssignal aufweisen; Reaktionen treten am häufigsten auf sonnenexponierten Hautstellen auf — Gesicht, Dekolleté, Handrücken, Unterarme — und sind meist UVA-vermittelt, sodass sie auch durch Fensterglas auftreten können.

Praktische Sonnenschutzhinweise unter Loratadine

Nach allgemeinen dermatologischen Empfehlungen sollten Personen, die Loratadine in den Dosierungen 5mg, 10mg einnehmen, einen Breitband-Sonnenschutz (LSF 30 oder höher, UVA- und UVB-Schutz) auf exponierter Haut auftragen, alle zwei Stunden nachcremen und nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen erneuern. Breitkrempige Hüte, UPF-zertifizierte Kleidung und Sonnenbrille verringern die Belastung weiter. Solarien sollten gemieden werden. Bei einer photosensiblen Hautreaktion ist die Sonnenexposition zu beenden, das Areal zu kühlen und der Verordnende zu kontaktieren.

Häufig gestellte Fragen

Bekommt man unter Loratadine leichter Sonnenbrand?

Ob Loratadine das Sonnenbrandrisiko erhöht, hängt von Loratadine ab: Manche Arzneimittel weisen ein klares Phototoxizitätssignal in der Fachinformation auf, andere nicht. Personen, die Loratadine in der Dosierung 5mg, 10mg einnehmen, sollten exponierte Haut in den ersten Wochen beobachten und vorsorglich einen Breitband-Sonnenschutz verwenden; ungewöhnliche Hautreaktionen auf sonnenexponierten Arealen sollten der Verordnenden gemeldet werden.

Soll ich die Sonne während der Einnahme von Loratadine meiden?

Vollständige Sonnenmeidung ist unter Loratadine selten nötig, ein angemessener Sonnenschutz — Breitband-LSF 30+, Hut, lange Ärmel zu Zeiten starker UV-Strahlung und Verzicht auf Solarien — ist für die meisten Anwender ausreichend. Die Fachinformation von Loratadine gibt an, ob verstärkte Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind; Personen mit phototoxischer Vorgeschichte oder mehreren photosensibilisierenden Arzneimitteln sollten strengere Maßnahmen einhalten.

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