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Synthetic progestin (emergency contraception)

Dosierungsleitfaden für Levonorgestrel: wie viel und wann einnehmen

Die richtige Dosis von Levonorgestrel (Levonorgestrel) zu wählen ist die wichtigste praktische Entscheidung nach Therapiebeginn. Levonorgestrel wird als tablet in 1.5mg bereitgestellt; die für eine bestimmte Person geeignete Dosis hängt von der Indikation, dem Alter, Begleiterkrankungen und der Verträglichkeit des Wirkstoffs Levonorgestrel ab.

Anfangsdosis und Titration

Laut Fachinformation beginnen die meisten Erwachsenen Levonorgestrel mit der niedrigsten verfügbaren Stärke 1.5mg und steigern die Dosis nur dann, wenn die Symptomkontrolle unzureichend und die Verträglichkeit gut ist. Höhere Dosierungen sind ausgewählten Fällen vorbehalten. Ältere Personen, Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen und solche, die interagierende Medikamente einnehmen, sollten in der Regel mit der niedrigsten Dosis beginnen.

Wann anpassen

Die Dosisanpassung richtet sich nach Symptomansprechen und Nebenwirkungslast, nicht nach willkürlichen Zeitplänen. In der Notfallkontrazeption wirkt Levonorgestrel vor allem durch Verzögerung oder Hemmung der Ovulation, sofern es vor dem LH-Anstieg eingenommen wird. Wenn Nebenwirkungen bei einer bestimmten Dosis limitierend sind, ist meist ein Schritt nach unten dem abrupten Absetzen vorzuziehen. Bleibt das Ansprechen nach mehreren Wochen unvollständig, kann unter ärztlicher Aufsicht eine höhere Dosis versucht werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die übliche Anfangsdosis von Levonorgestrel?

Die meisten Erwachsenen beginnen Levonorgestrel mit der niedrigsten Stärke aus 1.5mg, mit Anpassung je nach Symptomansprechen und Verträglichkeit. Ältere Personen und Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion beginnen in der Regel niedriger. Die genaue Anfangsdosis legt der Verordner für jede Person fest.

Darf ich eine höhere Dosis Levonorgestrel nehmen, wenn es nicht wirkt?

Höhere Dosierungen von Levonorgestrel sollten nur nach Rücksprache mit dem Verordner verwendet werden. Eigenständiges Verdoppeln ist unsicher, insbesondere bei Wirkstoffen der Klasse Synthetic progestin (emergency contraception). Der Verordner kann beurteilen, ob eine Titration angemessen ist oder ob das Arzneimittel gewechselt werden sollte.

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