Second-generation H1 antihistamine
Fexofenadine und Rauchen: wie Tabak die Therapie beeinflusst
Tabakrauchen ist eine der am meisten unterschätzten Arzneimittelwechselwirkungen in der Dauertherapie. Bestandteile des Tabakrauchs induzieren hepatische Enzyme (insbesondere CYP1A2) und können die Plasmaspiegel vieler Arzneimittel, einschließlich Fexofenadine (Fexofenadine), klinisch relevant bei 30mg, 60mg, 120mg, 180mg verschieben.
Wie Rauchen Fexofenadine beeinflusst
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe im Tabakrauch induzieren CYP1A2 und in geringerem Maße weitere CYP-Enzyme. Bei Arzneimitteln, die überwiegend über CYP1A2 metabolisiert werden, können Raucher bei gleicher Dosis 30–50 % niedrigere Plasmaspiegel aufweisen als Nichtraucher. Ob Fexofenadine betroffen ist, hängt vom konkreten Stoffwechselweg ab. Fexofenadin blockiert selektiv periphere H1-Histaminrezeptoren und antagonisiert die Wirkungen von Histamin auf Vasodilatation, Kapillarpermeabilität, sensorische Nervenendigungen und glatte Muskulatu…
Praktische Hinweise
Laut Fachinformation zu Fexofenadine sollte der Raucherstatus bei jeder Dosisüberprüfung von Fexofenadine angegeben werden. Eine Raucherentwöhnung kann die Plasmaspiegel CYP1A2-metabolisierter Arzneimittel paradoxerweise so weit anheben, dass innerhalb weniger Tage neue Nebenwirkungen auftreten, und kann eine vorübergehende Dosisreduktion erfordern. Die in der Fachinformation angenommene 30mg, 60mg, 120mg, 180mg-Anfangsdosis bezieht sich üblicherweise auf Nichtraucher.
Häufig gestellte Fragen
Verändert Rauchen die Wirkung von Fexofenadine? ▾
Bei Arzneimitteln, die über CYP1A2 metabolisiert werden, ja — Raucher benötigen möglicherweise höhere Dosen oder zeigen eine reduzierte Wirkung bei standardmäßigen 30mg, 60mg, 120mg, 180mg. Ob Fexofenadine konkret betroffen ist, hängt davon ab, ob Fexofenadine CYP1A2 nutzt. Die Fachinformation weist dokumentierte Wechselwirkungen aus.
Muss Fexofenadine angepasst werden, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre? ▾
Möglicherweise, wenn Fexofenadine zu den durch CYP1A2-Induktion betroffenen Arzneimitteln zählt. Nach Beendigung des Rauchens normalisiert sich CYP1A2 innerhalb weniger Tage, die Plasmaspiegel steigen und Nebenwirkungen können auftreten. Sprechen Sie den Zeitpunkt einer möglichen Dosisanpassung mit dem Verordner ab, wenn ein Rauchstopp geplant ist.
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