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H2-receptor antagonist

Wer sollte Famotidine nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Famotidine (Famotidine) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Famotidine weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 10mg, 20mg, 40mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Famotidine umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Famotidine angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Famotidin blockiert reversibel und kompetitiv Histamin-H2-Rezeptoren an den Belegzellen des Magens und reduziert sowohl die basale als auch die stimulierte Magensäuresekretion.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Famotidine einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Famotidine, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Famotidine unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Famotidine sollte eingesehen werden.

Ist Famotidine bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Famotidine in der Regel in angepassten niedrigeren 10mg, 20mg, 40mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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