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Estrogen (weak)

Estriol mit der Antibabypille

Viele Frauen im reproduktiven Alter nehmen eine kombinierte oder reine Gestagen-Pille und gleichzeitig ein chronisches Arzneimittel wie Estriol (Estriol) ein. Die Kombination ist bei 0.1%, 0.5mg, 1mg, 2mg in der Regel unproblematisch, doch einige wenige Medikamente können die kontrazeptive Wirksamkeit relevant verringern und erfordern entweder eine zusätzliche Methode oder einen Wechsel.

Wie Estriol die kontrazeptive Wirksamkeit beeinflussen kann

Kombinierte und reine Gestagen-Kontrazeptiva werden über CYP3A4 metabolisiert. Starke CYP3A4-Induktoren (einige Antiepileptika, Rifampicin, Johanniskraut) senken die kontrazeptiven Plasmaspiegel und reduzieren die Wirksamkeit. Ob Estriol auf CYP3A4 wirkt, bestimmt, ob Estriol die Verhütung beeinflusst. Die meisten Wirkstoffe der Gruppe Estrogen (weak) haben bei 0.1%, 0.5mg, 1mg, 2mg keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Pille.

Praktische Empfehlung

Nach der Fachinformation zu Estriol sollten Frauen unter hormoneller Verhütung Estriol mit der verordnenden Ärztin bzw. dem Apotheker besprechen. Bei dokumentierter Wechselwirkung ist eine zusätzliche Barrieremethode oder der Wechsel auf eine nicht-orale Methode (IUP, Implantat) für die Dauer der Estriol-Therapie die übliche Maßnahme.

Häufig gestellte Fragen

Macht Estriol meine Pille weniger wirksam?

Die meisten Arzneimittel aus Estrogen (weak) beeinträchtigen bei 0.1%, 0.5mg, 1mg, 2mg die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva nicht. Ausnahmen sind CYP3A4-induzierende Substanzen und wenige andere. Die Fachinformation zu Estriol gibt an, ob die Wechselwirkung relevant ist.

Brauche ich unter Estriol eine zusätzliche Verhütung?

Eine zusätzliche Verhütung ist nur bei dokumentierter Wechselwirkung zwischen Estriol und der Methode erforderlich. Für die meisten Anwenderinnen bei 0.1%, 0.5mg, 1mg, 2mg ist sie nicht nötig. Die Apothekerin bzw. der Apotheker bestätigt, ob Estriol mit hormoneller Verhütung interagiert.

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