Tricyclic antidepressant (TCA)
Wer sollte Amitriptyline nicht einnehmen
Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Amitriptyline (Amitriptyline) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Amitriptyline weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 10mg, 25mg, 50mg, 75mg, 100mg zusammen.
Absolute Gegenanzeigen
Laut Fachinformation zu Amitriptyline umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.
Relative Vorsichtsmaßnahmen
Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Amitriptyline angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Amitriptylin hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin an zentralen Synapsen und erhöht damit die synaptischen Spiegel beider Neurotransmitter.
Häufig gestellte Fragen
Darf jemand mit Herzerkrankung Amitriptyline einnehmen? ▾
Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Amitriptyline, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Amitriptyline unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Amitriptyline sollte eingesehen werden.
Ist Amitriptyline bei Nierenproblemen sicher? ▾
Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Amitriptyline in der Regel in angepassten niedrigeren 10mg, 25mg, 50mg, 75mg, 100mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.
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