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Behandlung der Diabetes mellitus

Wer sollte Trulicity nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Trulicity (Dulaglutide) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Trulicity weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 0.75mg, 1.5mg, 3mg, 4.5mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Dulaglutide umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Trulicity angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Nach subkutaner Injektion wird Dulaglutid allmählich resorbiert und zirkuliert mit einer Albuminbindung von über 99 %.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Trulicity einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Trulicity, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Trulicity unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Dulaglutide sollte eingesehen werden.

Ist Trulicity bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Trulicity in der Regel in angepassten niedrigeren 0.75mg, 1.5mg, 3mg, 4.5mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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