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Sexuelle Gesundheit der Frau

Wer sollte Provera nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Provera (Medroxyprogesterone Acetate) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Provera weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 2.5mg, 5mg, 10mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Medroxyprogesterone umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Provera angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Medroxyprogesteronacetat bindet an Progesteronrezeptoren und entfaltet starke gestagene Wirkungen: Verdickung des Zervixschleims, Hemmung der Ovulation, Atrophie des Endometriums und Reduktion der end…

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Provera einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Provera, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Provera unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Medroxyprogesterone sollte eingesehen werden.

Ist Provera bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Provera in der Regel in angepassten niedrigeren 2.5mg, 5mg, 10mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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