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Hormone und Empfängnisverhütung

Wer sollte Prometrium nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Prometrium (Progesterone) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Prometrium weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 100mg, 200mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Progesterone umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Prometrium angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Progesteron in Prometrium bindet an Progesteronrezeptoren und moduliert die Genexpression in reproduktiven und anderen Geweben.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Prometrium einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Prometrium, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Prometrium unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Progesterone sollte eingesehen werden.

Ist Prometrium bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Prometrium in der Regel in angepassten niedrigeren 100mg, 200mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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