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Erektile Dysfunktion (ED)

Priligy mit der Antibabypille

Viele Frauen im reproduktiven Alter nehmen eine kombinierte oder reine Gestagen-Pille und gleichzeitig ein chronisches Arzneimittel wie Priligy (Dapoxetine) ein. Die Kombination ist bei 30mg, 60mg in der Regel unproblematisch, doch einige wenige Medikamente können die kontrazeptive Wirksamkeit relevant verringern und erfordern entweder eine zusätzliche Methode oder einen Wechsel.

Wie Priligy die kontrazeptive Wirksamkeit beeinflussen kann

Kombinierte und reine Gestagen-Kontrazeptiva werden über CYP3A4 metabolisiert. Starke CYP3A4-Induktoren (einige Antiepileptika, Rifampicin, Johanniskraut) senken die kontrazeptiven Plasmaspiegel und reduzieren die Wirksamkeit. Ob Dapoxetine auf CYP3A4 wirkt, bestimmt, ob Priligy die Verhütung beeinflusst. Die meisten Wirkstoffe der Gruppe Erektile Dysfunktion (ED) haben bei 30mg, 60mg keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Pille.

Praktische Empfehlung

Nach der Fachinformation zu Dapoxetine sollten Frauen unter hormoneller Verhütung Priligy mit der verordnenden Ärztin bzw. dem Apotheker besprechen. Bei dokumentierter Wechselwirkung ist eine zusätzliche Barrieremethode oder der Wechsel auf eine nicht-orale Methode (IUP, Implantat) für die Dauer der Priligy-Therapie die übliche Maßnahme.

Häufig gestellte Fragen

Macht Priligy meine Pille weniger wirksam?

Die meisten Arzneimittel aus Erektile Dysfunktion (ED) beeinträchtigen bei 30mg, 60mg die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva nicht. Ausnahmen sind CYP3A4-induzierende Substanzen und wenige andere. Die Fachinformation zu Dapoxetine gibt an, ob die Wechselwirkung relevant ist.

Brauche ich unter Priligy eine zusätzliche Verhütung?

Eine zusätzliche Verhütung ist nur bei dokumentierter Wechselwirkung zwischen Priligy und der Methode erforderlich. Für die meisten Anwenderinnen bei 30mg, 60mg ist sie nicht nötig. Die Apothekerin bzw. der Apotheker bestätigt, ob Dapoxetine mit hormoneller Verhütung interagiert.

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