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Hormone und Empfängnisverhütung

Wer sollte Plan B nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Plan B (Levonorgestrel) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Plan B weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 1.5mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Levonorgestrel umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Plan B angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Der primäre Wirkmechanismus von Plan B ist die Verzögerung oder Verhinderung des Eisprungs, wenn es vor dem LH-Anstieg eingenommen wird.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Plan B einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Plan B, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Plan B unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Levonorgestrel sollte eingesehen werden.

Ist Plan B bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Plan B in der Regel in angepassten niedrigeren 1.5mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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