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Antimykotika

Wer sollte Diflucan nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Diflucan (Fluconazole) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Diflucan weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 50mg, 100mg, 150mg, 200mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Fluconazole umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Diflucan angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Fluconazol ist ein Triazol-Antimykotikum, das das Cytochrom-P450-abhängige Enzym Lanosterol-14-alpha-Demethylase hemmt und dadurch die Synthese von Ergosterol aus Lanosterol blockiert.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Diflucan einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Diflucan, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Diflucan unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Fluconazole sollte eingesehen werden.

Ist Diflucan bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Diflucan in der Regel in angepassten niedrigeren 50mg, 100mg, 150mg, 200mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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