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Schmerzmedikamente

Wer sollte Celebrex nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Celebrex (Celecoxib) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Celebrex weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 50mg, 100mg, 200mg, 400mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Celecoxib umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Celebrex angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Celecoxib hemmt selektiv die COX-2, die induzierbare Cyclooxygenase-Isoform, die an Entzündungsorten hochreguliert ist, während die konstitutive COX-1, die die gastrale Mukosa und die Thrombozytenaggr…

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Celebrex einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Celebrex, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Celebrex unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Celecoxib sollte eingesehen werden.

Ist Celebrex bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Celebrex in der Regel in angepassten niedrigeren 50mg, 100mg, 200mg, 400mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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