Atemwegsmedikamente und Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung)
Einige Arzneimittel erhöhen die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Licht und können nach kurzer Sonnenexposition sonnenbrandartige Hautreaktionen auslösen. Atemwegsmedikamente (Atemwegsmedikamente) — angewendet bei Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch reversible Bronchokonstriktion, Hyperreagibilität und wiederkehrende Symptome wie Giemen, Husten und Atemnot gekennzeichnet ist. — gehört zur Klasse Atemwegsmedikamente, in der die Häufigkeit der Photosensibilisierung je nach Wirkstoff variiert. Im Folgenden werden typische Photosensibilisierungsmuster bei Atemwegsmedikamente in den Dosierungen 4mg, 5mg, 10mg, 80/4.5 mcg, 160/4.5 mcg sowie praktische Sonnenschutzmaßnahmen zusammengefasst.
Wie Atemwegsmedikamente die Haut gegenüber UV sensibilisieren kann
Photosensibilisierung tritt in zwei Hauptformen auf: Phototoxizität (direkte, sonnenbrandartige Reaktion innerhalb von Stunden nach UV-Exposition, dosisabhängig) und Photoallergie (verzögerte, ekzemartige Reaktion bei sensibilisierten Personen). Laut Fachinformation von Atemwegsmedikamente kann der Wirkstoff Albuterol, Budesonide, Formoterol, Montelukast ein dokumentiertes oder vermutetes Photosensibilisierungssignal aufweisen; Reaktionen treten am häufigsten auf sonnenexponierten Hautstellen auf — Gesicht, Dekolleté, Handrücken, Unterarme — und sind meist UVA-vermittelt, sodass sie auch durch Fensterglas auftreten können.
Praktische Sonnenschutzhinweise unter Atemwegsmedikamente
Nach allgemeinen dermatologischen Empfehlungen sollten Personen, die Atemwegsmedikamente in den Dosierungen 4mg, 5mg, 10mg, 80/4.5 mcg, 160/4.5 mcg einnehmen, einen Breitband-Sonnenschutz (LSF 30 oder höher, UVA- und UVB-Schutz) auf exponierter Haut auftragen, alle zwei Stunden nachcremen und nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen erneuern. Breitkrempige Hüte, UPF-zertifizierte Kleidung und Sonnenbrille verringern die Belastung weiter. Solarien sollten gemieden werden. Bei einer photosensiblen Hautreaktion ist die Sonnenexposition zu beenden, das Areal zu kühlen und der Verordnende zu kontaktieren.
Häufig gestellte Fragen
Bekommt man unter Atemwegsmedikamente leichter Sonnenbrand? ▾
Ob Atemwegsmedikamente das Sonnenbrandrisiko erhöht, hängt von Albuterol, Budesonide, Formoterol, Montelukast ab: Manche Arzneimittel weisen ein klares Phototoxizitätssignal in der Fachinformation auf, andere nicht. Personen, die Atemwegsmedikamente in der Dosierung 4mg, 5mg, 10mg, 80/4.5 mcg, 160/4.5 mcg einnehmen, sollten exponierte Haut in den ersten Wochen beobachten und vorsorglich einen Breitband-Sonnenschutz verwenden; ungewöhnliche Hautreaktionen auf sonnenexponierten Arealen sollten der Verordnenden gemeldet werden.
Soll ich die Sonne während der Einnahme von Atemwegsmedikamente meiden? ▾
Vollständige Sonnenmeidung ist unter Atemwegsmedikamente selten nötig, ein angemessener Sonnenschutz — Breitband-LSF 30+, Hut, lange Ärmel zu Zeiten starker UV-Strahlung und Verzicht auf Solarien — ist für die meisten Anwender ausreichend. Die Fachinformation von Atemwegsmedikamente gibt an, ob verstärkte Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind; Personen mit phototoxischer Vorgeschichte oder mehreren photosensibilisierenden Arzneimitteln sollten strengere Maßnahmen einhalten.
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