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Tricyclic antidepressant (TCA)

Amitriptyline und Rauchen: wie Tabak die Therapie beeinflusst

Tabakrauchen ist eine der am meisten unterschätzten Arzneimittelwechselwirkungen in der Dauertherapie. Bestandteile des Tabakrauchs induzieren hepatische Enzyme (insbesondere CYP1A2) und können die Plasmaspiegel vieler Arzneimittel, einschließlich Amitriptyline (Amitriptyline), klinisch relevant bei 10mg, 25mg, 50mg, 75mg, 100mg verschieben.

Wie Rauchen Amitriptyline beeinflusst

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe im Tabakrauch induzieren CYP1A2 und in geringerem Maße weitere CYP-Enzyme. Bei Arzneimitteln, die überwiegend über CYP1A2 metabolisiert werden, können Raucher bei gleicher Dosis 30–50 % niedrigere Plasmaspiegel aufweisen als Nichtraucher. Ob Amitriptyline betroffen ist, hängt vom konkreten Stoffwechselweg ab. Amitriptylin hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin an zentralen Synapsen und erhöht damit die synaptischen Spiegel beider Neurotransmitter.

Praktische Hinweise

Laut Fachinformation zu Amitriptyline sollte der Raucherstatus bei jeder Dosisüberprüfung von Amitriptyline angegeben werden. Eine Raucherentwöhnung kann die Plasmaspiegel CYP1A2-metabolisierter Arzneimittel paradoxerweise so weit anheben, dass innerhalb weniger Tage neue Nebenwirkungen auftreten, und kann eine vorübergehende Dosisreduktion erfordern. Die in der Fachinformation angenommene 10mg, 25mg, 50mg, 75mg, 100mg-Anfangsdosis bezieht sich üblicherweise auf Nichtraucher.

Häufig gestellte Fragen

Verändert Rauchen die Wirkung von Amitriptyline?

Bei Arzneimitteln, die über CYP1A2 metabolisiert werden, ja — Raucher benötigen möglicherweise höhere Dosen oder zeigen eine reduzierte Wirkung bei standardmäßigen 10mg, 25mg, 50mg, 75mg, 100mg. Ob Amitriptyline konkret betroffen ist, hängt davon ab, ob Amitriptyline CYP1A2 nutzt. Die Fachinformation weist dokumentierte Wechselwirkungen aus.

Muss Amitriptyline angepasst werden, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre?

Möglicherweise, wenn Amitriptyline zu den durch CYP1A2-Induktion betroffenen Arzneimitteln zählt. Nach Beendigung des Rauchens normalisiert sich CYP1A2 innerhalb weniger Tage, die Plasmaspiegel steigen und Nebenwirkungen können auftreten. Sprechen Sie den Zeitpunkt einer möglichen Dosisanpassung mit dem Verordner ab, wenn ein Rauchstopp geplant ist.

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