DutyPills.com
Antidepressiva

Wellbutrin mit Schmerzmitteln (Paracetamol, NSAR, ASS)

Schmerzmittel gehören zu den am häufigsten zusammen mit Wellbutrin (Bupropion) eingenommenen Arzneimitteln und werden oft begonnen, ohne den verordnenden Arzt zu informieren. Die meisten kurzzeitigen Kombinationen sind bei der üblichen Dosis von 75mg, 100mg, 150mg, 300mg sicher, einige spezifische Wechselwirkungen zwischen Schmerzmitteln und Bupropion sind jedoch relevant und sollten nicht ignoriert werden.

Gängige Schmerzmittel und Wellbutrin

Paracetamol ist im Allgemeinen das sicherste Schmerzmittel in Kombination mit Wellbutrin, mit sehr wenigen dokumentierten Wechselwirkungen. NSAR (Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac) können mit kardiovaskulär wirksamen Arzneimitteln interagieren und renale oder gastrointestinale Risiken von Bupropion verstärken. ASS hat ein NSAR-Profil und zusätzlich ein eigenes Blutungsrisiko. Opioide ergänzen die sedative Belastung vieler Wirkstoffe der Klasse Antidepressiva.

Praktische Empfehlungen

Gemäß der Fachinformation zu Bupropion ist die gelegentliche Anwendung von Schmerzmitteln in Standarddosis bei Wellbutrin in 75mg, 100mg, 150mg, 300mg selten problematisch. Tägliche NSAR-Einnahme, hochdosierte ASS-Therapie oder jede Opioid-Kombination sollten vor Aufnahme in das Therapieschema mit Wellbutrin mit dem verordnenden Arzt oder Apotheker besprochen werden.

Häufig gestellte Fragen

Ist Paracetamol mit Wellbutrin sicher?

Paracetamol in üblichen Erwachsenendosen (≤3 g/Tag, Kurzkur) ist mit Wellbutrin in 75mg, 100mg, 150mg, 300mg im Allgemeinen sicher. Aufgrund seines geringen Wechselwirkungsprofils ist es meist das Mittel der Wahl in Kombination mit chronischer Medikation.

Darf ich unter Wellbutrin Ibuprofen einnehmen?

Gelegentliches Ibuprofen bei akutem Schmerz ist mit Wellbutrin meist unproblematisch. Tägliche Anwendung, Einsatz bei älteren Patienten oder bei kardiovaskulärer bzw. renaler Erkrankung erfordert vor Aufnahme in das Bupropion-Schema eine pharmazeutische Prüfung.

More on Wellbutrin

Die Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich zu Referenz- und Bildungszwecken. Sie ersetzen nicht die Beratung durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.