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Erektile Dysfunktion (ED)

Wer sollte Viagra nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Viagra (Sildenafil Citrate) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Viagra weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 25mg, 50mg, 100mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Sildenafil Citrate umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Viagra angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Während der sexuellen Stimulation wird im Corpus cavernosum Stickstoffmonoxid freigesetzt, das ein Enzym aktiviert, das cGMP produziert.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Viagra einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Viagra, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Viagra unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Sildenafil Citrate sollte eingesehen werden.

Ist Viagra bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Viagra in der Regel in angepassten niedrigeren 25mg, 50mg, 100mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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