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Hormone und Empfängnisverhütung

Dosierungsleitfaden für Synthroid: wie viel und wann einnehmen

Die richtige Dosis von Synthroid (Levothyroxine) zu wählen ist die wichtigste praktische Entscheidung nach Therapiebeginn. Synthroid wird als tablet in 25mcg, 50mcg, 75mcg, 100mcg, 150mcg bereitgestellt; die für eine bestimmte Person geeignete Dosis hängt von der Indikation, dem Alter, Begleiterkrankungen und der Verträglichkeit des Wirkstoffs Levothyroxine ab.

Anfangsdosis und Titration

Laut Fachinformation beginnen die meisten Erwachsenen Synthroid mit der niedrigsten verfügbaren Stärke 25mcg, 50mcg, 75mcg, 100mcg, 150mcg und steigern die Dosis nur dann, wenn die Symptomkontrolle unzureichend und die Verträglichkeit gut ist. Höhere Dosierungen sind ausgewählten Fällen vorbehalten. Ältere Personen, Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen und solche, die interagierende Medikamente einnehmen, sollten in der Regel mit der niedrigsten Dosis beginnen.

Wann anpassen

Die Dosisanpassung richtet sich nach Symptomansprechen und Nebenwirkungslast, nicht nach willkürlichen Zeitplänen. Levothyroxin ersetzt das defizitäre endogene Thyroxin, das in den Geweben durch Deiodinasen in das aktive Hormon Trijodthyronin (T3) umgewandelt wird. Wenn Nebenwirkungen bei einer bestimmten Dosis limitierend sind, ist meist ein Schritt nach unten dem abrupten Absetzen vorzuziehen. Bleibt das Ansprechen nach mehreren Wochen unvollständig, kann unter ärztlicher Aufsicht eine höhere Dosis versucht werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die übliche Anfangsdosis von Synthroid?

Die meisten Erwachsenen beginnen Synthroid mit der niedrigsten Stärke aus 25mcg, 50mcg, 75mcg, 100mcg, 150mcg, mit Anpassung je nach Symptomansprechen und Verträglichkeit. Ältere Personen und Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion beginnen in der Regel niedriger. Die genaue Anfangsdosis legt der Verordner für jede Person fest.

Darf ich eine höhere Dosis Synthroid nehmen, wenn es nicht wirkt?

Höhere Dosierungen von Synthroid sollten nur nach Rücksprache mit dem Verordner verwendet werden. Eigenständiges Verdoppeln ist unsicher, insbesondere bei Wirkstoffen der Klasse Hormone und Empfängnisverhütung. Der Verordner kann beurteilen, ob eine Titration angemessen ist oder ob das Arzneimittel gewechselt werden sollte.

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