Wer sollte Synthroid nicht einnehmen
Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Synthroid (Levothyroxine) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Synthroid weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 25mcg, 50mcg, 75mcg, 100mcg, 150mcg zusammen.
Absolute Gegenanzeigen
Laut Fachinformation zu Levothyroxine umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.
Relative Vorsichtsmaßnahmen
Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Synthroid angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Levothyroxin ersetzt das defizitäre endogene Thyroxin, das in den Geweben durch Deiodinasen in das aktive Hormon Trijodthyronin (T3) umgewandelt wird.
Häufig gestellte Fragen
Darf jemand mit Herzerkrankung Synthroid einnehmen? ▾
Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Synthroid, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Synthroid unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Levothyroxine sollte eingesehen werden.
Ist Synthroid bei Nierenproblemen sicher? ▾
Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Synthroid in der Regel in angepassten niedrigeren 25mcg, 50mcg, 75mcg, 100mcg, 150mcg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.
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