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Atemwegsmedikamente

Wer sollte Symbicort nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Symbicort (Budesonide / Formoterol) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Symbicort weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 80/4.5 mcg, 160/4.5 mcg, 200/6 mcg, 400/12 mcg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Budesonide, Formoterol umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Symbicort angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Budesonid reduziert die chronische Atemwegsentzündung durch Aktivierung des Glukokortikoidrezeptors und vermindert die Rekrutierung von Entzündungszellen sowie die Zytokinfreisetzung.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Symbicort einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Symbicort, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Symbicort unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Budesonide, Formoterol sollte eingesehen werden.

Ist Symbicort bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Symbicort in der Regel in angepassten niedrigeren 80/4.5 mcg, 160/4.5 mcg, 200/6 mcg, 400/12 mcg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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