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Antidepressiva

Wer sollte Sertraline nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Sertraline (Sertraline) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Sertraline weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 25mg, 50mg, 100mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Sertraline umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Sertraline angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Sertralin blockiert selektiv den Serotonintransporter am präsynaptischen Neuron und verhindert so die Wiederaufnahme von Serotonin aus dem synaptischen Spalt.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Sertraline einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Sertraline, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Sertraline unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Sertraline sollte eingesehen werden.

Ist Sertraline bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Sertraline in der Regel in angepassten niedrigeren 25mg, 50mg, 100mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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