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Wer sollte Restoril nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Restoril (Temazepam) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Restoril weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 7.5mg, 15mg, 22.5mg, 30mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Temazepam umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Restoril angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Temazepam bindet an die Benzodiazepin-Bindungsstelle des GABA-A-Rezeptors und verstärkt allosterisch die hemmende Chloridleitfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Restoril einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Restoril, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Restoril unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Temazepam sollte eingesehen werden.

Ist Restoril bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Restoril in der Regel in angepassten niedrigeren 7.5mg, 15mg, 22.5mg, 30mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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