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Antidepressiva

Remeron mit Vitaminen, Mineralstoffen und pflanzlichen Präparaten

Nahrungsergänzungsmittel werden häufig eingenommen und dem verordnenden Arzt selten mitgeteilt, was sie zu einer typischen Quelle unerkannter Wechselwirkungen mit Remeron (Mirtazapine) macht. Viele sind inert oder harmlos, einige wenige — vor allem pflanzliche Extrakte und hochdosierte Vitamine — können jedoch beeinflussen, wie Mirtazapine bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg wirkt.

Wichtige Wechselwirkungen mit Nahrungsergänzungsmitteln

Johanniskraut ist das pflanzliche Präparat, das am häufigsten wegen Wechselwirkungen genannt wird, da es CYP3A4 stark induziert und die Plasmaspiegel vieler Arzneimittel, einschließlich mehrerer Wirkstoffe der Klasse Antidepressiva, senkt. Grapefruitextrakte wirken in die entgegengesetzte Richtung. Hochdosiertes Vitamin K beeinflusst Antikoagulanzien. Kalzium und Eisen können bestimmte Antibiotika chelatieren.

Praktische Angaben

Gemäß der Fachinformation zu Mirtazapine sollte die vom Apotheker geprüfte Medikamentenliste stets auch Nahrungsergänzungsmittel enthalten. Übliche Multivitaminpräparate in Standarddosis interagieren mit Remeron bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg meist nicht relevant, doch alle pflanzlichen Präparate, hochdosierten Einzelwirkstoffe und kürzlich begonnenen Produkte sind erwähnenswert.

Häufig gestellte Fragen

Sind Vitamine mit Remeron sicher?

Standarddosis-Multivitamine sind mit Remeron in 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg in der Regel unproblematisch. Hochdosierte Einzelvitamine (z. B. Vitamin K oder große Dosen Vitamin E) können mit bestimmten Wirkstoffklassen interagieren; der Apotheker bestätigt, ob dies für Mirtazapine relevant ist.

Soll ich pflanzliche Präparate dem Apotheker mitteilen?

Ja — insbesondere Johanniskraut, Ginseng, Ginkgo, Knoblauchextrakt und alle konzentrierten pflanzlichen Zubereitungen. Mehrere davon haben relevante Wechselwirkungen mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, einschließlich einiger Wirkstoffe der Klasse Antidepressiva.

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