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Antidepressiva

Remeron mit Schmerzmitteln (Paracetamol, NSAR, ASS)

Schmerzmittel gehören zu den am häufigsten zusammen mit Remeron (Mirtazapine) eingenommenen Arzneimitteln und werden oft begonnen, ohne den verordnenden Arzt zu informieren. Die meisten kurzzeitigen Kombinationen sind bei der üblichen Dosis von 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg sicher, einige spezifische Wechselwirkungen zwischen Schmerzmitteln und Mirtazapine sind jedoch relevant und sollten nicht ignoriert werden.

Gängige Schmerzmittel und Remeron

Paracetamol ist im Allgemeinen das sicherste Schmerzmittel in Kombination mit Remeron, mit sehr wenigen dokumentierten Wechselwirkungen. NSAR (Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac) können mit kardiovaskulär wirksamen Arzneimitteln interagieren und renale oder gastrointestinale Risiken von Mirtazapine verstärken. ASS hat ein NSAR-Profil und zusätzlich ein eigenes Blutungsrisiko. Opioide ergänzen die sedative Belastung vieler Wirkstoffe der Klasse Antidepressiva.

Praktische Empfehlungen

Gemäß der Fachinformation zu Mirtazapine ist die gelegentliche Anwendung von Schmerzmitteln in Standarddosis bei Remeron in 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg selten problematisch. Tägliche NSAR-Einnahme, hochdosierte ASS-Therapie oder jede Opioid-Kombination sollten vor Aufnahme in das Therapieschema mit Remeron mit dem verordnenden Arzt oder Apotheker besprochen werden.

Häufig gestellte Fragen

Ist Paracetamol mit Remeron sicher?

Paracetamol in üblichen Erwachsenendosen (≤3 g/Tag, Kurzkur) ist mit Remeron in 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg im Allgemeinen sicher. Aufgrund seines geringen Wechselwirkungsprofils ist es meist das Mittel der Wahl in Kombination mit chronischer Medikation.

Darf ich unter Remeron Ibuprofen einnehmen?

Gelegentliches Ibuprofen bei akutem Schmerz ist mit Remeron meist unproblematisch. Tägliche Anwendung, Einsatz bei älteren Patienten oder bei kardiovaskulärer bzw. renaler Erkrankung erfordert vor Aufnahme in das Mirtazapine-Schema eine pharmazeutische Prüfung.

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