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Antidepressiva

Remeron und Cannabis (Marihuana, THC)

Da Cannabis in immer mehr Rechtsgebieten legalisiert oder entkriminalisiert wird, stellt sich regelmäßig die praktische Frage der Kombination mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Remeron (Mirtazapine) und Cannabis teilen mehrere pharmakologische Wege, und die Kombination bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg ist auch dort nicht automatisch unbedenklich, wo beides legal ist.

Wie Cannabis Remeron beeinflusst

THC und andere Cannabinoide werden teilweise über hepatische CYP-Enzyme, einschließlich CYP3A4, metabolisiert — denselben Weg, den viele Arzneimittel der Klasse Antidepressiva nutzen. Häufiger Cannabiskonsum kann den Metabolismus von Mirtazapine leicht verschieben. THC hat zudem kardiovaskuläre Effekte (erhöhte Herzfrequenz, Blutdruckschwankungen) und ZNS-Effekte, die sich mit dem Nebenwirkungsprofil von Remeron addieren können.

Praktische Empfehlungen

Gelegentlicher mäßiger Cannabiskonsum führt bei den meisten Erwachsenen unter Remeron in 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg kaum zu klinisch relevanten Problemen. Starker täglicher Konsum, hochpotente THC-haltige Esswaren oder Cannabis in Kombination mit Alkohol erhöhen das Risiko für Schwindel, Hypotonie, eingeschränkte Urteilsfähigkeit und verstärkte Nebenwirkungen von Mirtazapine erheblich. Laut Fachinformation sollten alle Genuss- und Rauschsubstanzen dem verordnenden Arzt mitgeteilt werden.

Häufig gestellte Fragen

Darf ich unter Remeron Cannabis konsumieren?

Für die meisten Erwachsenen bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg wird gelegentlicher mäßiger Cannabiskonsum toleriert; starker täglicher Konsum ist jedoch wegen metabolischer und additiver kardiovaskulärer Effekte mit Mirtazapine nicht ratsam. Es ist sinnvoll, dies dem verordnenden Arzt mitzuteilen.

Wechselwirkt CBD mit Remeron?

CBD hemmt mehrere CYP-Enzyme einschließlich CYP3A4, was die Plasmaspiegel von Arzneimitteln erhöhen kann, die diesen Weg nutzen. Für Remeron hängt dies davon ab, ob Mirtazapine über CYP3A4 verstoffwechselt wird. Tägliche hochdosierte CBD-Produkte erfordern eine pharmazeutische Prüfung.

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