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Antidepressiva

Remeron mit Blutdruckmedikamenten

Viele Erwachsene, die Remeron (Mirtazapine) einnehmen, erhalten gleichzeitig mindestens ein Blutdruckmedikament. Die Kombination ist häufig, verdient aber Beachtung, da beide Klassen den Gefäßtonus und den Blutdruck im Stehen beeinflussen können und der additive Effekt bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg von vernachlässigbar bis klinisch relevant reichen kann.

Warum die Kombination wichtig ist

Mirtazapine kann je nach Wirkstoff den Blutdruck senken oder mit vasoaktiven Arzneimitteln interagieren. Antihypertensiva — darunter ACE-Hemmer, ARB, Betablocker, Kalziumkanalblocker und Diuretika — wirken über verschiedene Mechanismen; in Kombination mit Remeron ist der häufigste Zusatzeffekt eine leichte orthostatische Hypotonie. Schwere Blutdruckabfälle sind selten, aber bei hohen Dosen oder Nitratkombinationen möglich.

Praktische Sicherheitsmaßnahmen

Laut Fachinformation zu Mirtazapine ist die Kombination von Remeron mit Nitraten für mehrere Moleküle dieser Klasse kontraindiziert. Bei anderen Antihypertensiva sind der Beginn mit der niedrigsten 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg-Dosis, die Einnahme zu einer ruhigen Tageszeit sowie eine Blutdruckmessung im Stehen in den ersten Wochen sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Remeron einnehmen, wenn ich Blutdruckmedikamente nehme?

Mit den meisten Antihypertensiva ist die Kombination unter angemessener Vorsicht sicher. Nitrate stellen für mehrere Arzneimittel der Klasse Antidepressiva in der Regel eine absolute Kontraindikation dar. Bestätigen Sie es stets mit dem Verschreibenden auf Basis des konkreten Antihypertensivums und des Wirkstoffs Mirtazapine.

Wird Remeron meinen Blutdruck zu stark senken?

Bei den meisten Personen mit stabiler antihypertensiver Therapie verursacht Remeron bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg einen geringen, gut verträglichen additiven Blutdruckabfall. Symptomatische Hypotonie ist selten; bei Schwindel im Stehen oder Synkopen sollten die Dosis oder die Kombination überprüft werden.

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