Allergische Reaktionen auf Remeron: Anzeichen und Vorgehen
Arzneimittelallergische Reaktionen reichen von leichten Hautausschlägen bis zur lebensbedrohlichen Anaphylaxie. Remeron (Mirtazapine) wird in 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg im Allgemeinen gut vertragen, jeder Wirkstoff einschließlich Mirtazapine oder dessen Hilfsstoffe kann jedoch bei sensibilisierten Personen eine allergische Reaktion auslösen. Zu wissen, worauf zu achten ist und wie zu handeln, gehört zur sicheren Anwendung.
Allergische Reaktion erkennen
Leichte Reaktionen treten innerhalb von Stunden nach Einnahme als Juckreiz, lokalisierter Hautausschlag oder leichte Rötung auf. Mittelschwere Reaktionen umfassen Quaddeln, Schwellung von Lippen oder Gesicht, ausgedehnten Hautausschlag oder Atemgeräusche. Schwere Reaktionen — Anaphylaxie — beinhalten rasche Rachenschwellung, Atemnot, Blutdruckabfall, Schwindel oder Kollaps und sind ein medizinischer Notfall.
Vorgehen
Bei leichten Reaktionen Remeron absetzen und den verordnenden Arzt kontaktieren — Antihistaminika können symptomatisch helfen. Bei mittelschweren Reaktionen das Arzneimittel absetzen und am selben Tag eine ärztliche Beurteilung suchen. Bei jedem Hinweis auf Anaphylaxie sofort den Notruf wählen. Gemäß der Fachinformation zu Mirtazapine kontraindiziert eine bestätigte Allergie jede weitere Anwendung von Remeron in jeder Dosis von 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg.
Häufig gestellte Fragen
Woran erkenne ich, dass ich auf Remeron allergisch reagiere? ▾
Allergische Reaktionen beginnen typischerweise innerhalb von Stunden bis Tagen nach der ersten Exposition und zeigen sich als Juckreiz, Quaddeln, Hautausschlag oder, in schweren Fällen, als Atemnot und Schwellung. Treten Symptome nach Beginn von Remeron in 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg auf und sind nicht anderweitig erklärbar, ist eine Allergie bis zum Beweis des Gegenteils die Arbeitshypothese.
Kann ich bei Allergie gegen Remeron auf eine andere Marke wechseln? ▾
Eine Reaktion auf Remeron betrifft meist entweder den Wirkstoff Mirtazapine oder einen Hilfsstoff. Liegt sie an einem Hilfsstoff, kann eine andere Marke mit demselben Wirkstoff vertragen werden; liegt sie an Mirtazapine selbst, muss die gesamte Klasse Antidepressiva gemieden werden. Der verordnende Arzt entscheidet anhand von Art und Schweregrad der Reaktion.
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