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Hormone und Empfängnisverhütung

Plan B und Zahnpflege: Mundtrockenheit, Zahnfleisch, Eingriffe

Einige Arzneimittel beeinflussen die Mundgesundheit auf subtile, aber kumulative Weise: Mundtrockenheit, die das Kariesrisiko erhöht, Zahnfleischveränderungen, Geschmacksstörungen oder Wechselwirkungen mit Anästhesie und Blutungskontrolle bei zahnärztlichen Eingriffen. Bei Plan B (Levonorgestrel) bei 1.5mg ist die Zahnpflege wichtiger, als üblicherweise wahrgenommen wird.

Wie Plan B die Mundgesundheit beeinflusst

Häufige orale Effekte von Arzneimitteln umfassen verringerten Speichelfluss (Mundtrockenheit, Xerostomie), Zahnfleischwucherung oder -rückgang, orale Pilzinfektionen bei immunsupprimierten Anwendern und Geschmacksstörungen. Ob Levonorgestrel die Mundgesundheit beeinflusst, hängt vom Wirkmechanismus ab. Der primäre Wirkmechanismus von Plan B ist die Verzögerung oder Verhinderung des Eisprungs, wenn es vor dem LH-Anstieg eingenommen wird. Verringerter Speichelfluss ist der häufigste und folgenreichste Effekt, da er Karies und Parodontitis schneller fortschreiten lässt.

Praktischer Hinweis zur Zahnpflege

Nach zahnärztlicher Praxis sollten Patienten unter Plan B bei 1.5mg das Arzneimittel bei jedem Zahnarztbesuch erwähnen. Bei chronischer Einnahme schützen häufigere professionelle Reinigungen und Fluoridanwendungen vor Karies durch Mundtrockenheit. Vor Eingriffen muss die Zahnärztin oder der Zahnarzt sich unter Umständen mit dem Verordner über Blutungsrisiko, Anästhesie-Wechselwirkungen oder eine vorübergehende Anpassung des Arzneimittels abstimmen, abhängig von Levonorgestrel.

Häufig gestellte Fragen

Verursacht Plan B Mundtrockenheit?

Einige Anwender berichten Mundtrockenheit unter Plan B bei 1.5mg; die Fachinformation zu Levonorgestrel nennt die Häufigkeit, sofern dokumentiert. Mundtrockenheit lässt sich mit häufigem Wassertrinken in kleinen Schlucken, zuckerfreiem Kaugummi, Speichelersatz und konsequenter Mundhygiene managen.

Muss ich Plan B vor zahnärztlicher Behandlung absetzen?

Bei den meisten zahnärztlichen Eingriffen und den meisten Arzneimitteln nein — Plan B wird bei 1.5mg während routinemäßiger zahnärztlicher Behandlungen fortgesetzt. Bei einigen Wirkstoffen (Antikoagulanzien, Immunsuppressiva, bestimmte Hormone und Empfängnisverhütung-Arzneimittel) stimmt sich die Zahnärztin oder der Zahnarzt mit dem Verordner ab, ob eine vorübergehende Anpassung nötig ist.

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