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Schmerzmedikamente

Mobic mit der Antibabypille

Viele Frauen im reproduktiven Alter nehmen eine kombinierte oder reine Gestagen-Pille und gleichzeitig ein chronisches Arzneimittel wie Mobic (Meloxicam) ein. Die Kombination ist bei 7.5mg, 15mg in der Regel unproblematisch, doch einige wenige Medikamente können die kontrazeptive Wirksamkeit relevant verringern und erfordern entweder eine zusätzliche Methode oder einen Wechsel.

Wie Mobic die kontrazeptive Wirksamkeit beeinflussen kann

Kombinierte und reine Gestagen-Kontrazeptiva werden über CYP3A4 metabolisiert. Starke CYP3A4-Induktoren (einige Antiepileptika, Rifampicin, Johanniskraut) senken die kontrazeptiven Plasmaspiegel und reduzieren die Wirksamkeit. Ob Meloxicam auf CYP3A4 wirkt, bestimmt, ob Mobic die Verhütung beeinflusst. Die meisten Wirkstoffe der Gruppe Schmerzmedikamente haben bei 7.5mg, 15mg keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Pille.

Praktische Empfehlung

Nach der Fachinformation zu Meloxicam sollten Frauen unter hormoneller Verhütung Mobic mit der verordnenden Ärztin bzw. dem Apotheker besprechen. Bei dokumentierter Wechselwirkung ist eine zusätzliche Barrieremethode oder der Wechsel auf eine nicht-orale Methode (IUP, Implantat) für die Dauer der Mobic-Therapie die übliche Maßnahme.

Häufig gestellte Fragen

Macht Mobic meine Pille weniger wirksam?

Die meisten Arzneimittel aus Schmerzmedikamente beeinträchtigen bei 7.5mg, 15mg die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva nicht. Ausnahmen sind CYP3A4-induzierende Substanzen und wenige andere. Die Fachinformation zu Meloxicam gibt an, ob die Wechselwirkung relevant ist.

Brauche ich unter Mobic eine zusätzliche Verhütung?

Eine zusätzliche Verhütung ist nur bei dokumentierter Wechselwirkung zwischen Mobic und der Methode erforderlich. Für die meisten Anwenderinnen bei 7.5mg, 15mg ist sie nicht nötig. Die Apothekerin bzw. der Apotheker bestätigt, ob Meloxicam mit hormoneller Verhütung interagiert.

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