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Schmerzmedikamente

Wer sollte Lyrica nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Lyrica (Pregabalin) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Lyrica weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 25mg, 50mg, 75mg, 100mg, 150mg, 200mg, 225mg, 300mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Pregabalin umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Lyrica angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. Pregabalin bindet an die Alpha-2-Delta-Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle im Zentralnervensystem, wodurch der präsynaptische Calciumeinstrom und die Freisetzung exzitatorischer Neurotransm…

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Lyrica einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Lyrica, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Lyrica unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Pregabalin sollte eingesehen werden.

Ist Lyrica bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Lyrica in der Regel in angepassten niedrigeren 25mg, 50mg, 75mg, 100mg, 150mg, 200mg, 225mg, 300mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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Die Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich zu Referenz- und Bildungszwecken. Sie ersetzen nicht die Beratung durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.