Dosierungsleitfaden für Lexapro: wie viel und wann einnehmen
Die richtige Dosis von Lexapro (Escitalopram) zu wählen ist die wichtigste praktische Entscheidung nach Therapiebeginn. Lexapro wird als tablet in 5mg, 10mg, 20mg bereitgestellt; die für eine bestimmte Person geeignete Dosis hängt von der Indikation, dem Alter, Begleiterkrankungen und der Verträglichkeit des Wirkstoffs Escitalopram ab.
Anfangsdosis und Titration
Laut Fachinformation beginnen die meisten Erwachsenen Lexapro mit der niedrigsten verfügbaren Stärke 5mg, 10mg, 20mg und steigern die Dosis nur dann, wenn die Symptomkontrolle unzureichend und die Verträglichkeit gut ist. Höhere Dosierungen sind ausgewählten Fällen vorbehalten. Ältere Personen, Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen und solche, die interagierende Medikamente einnehmen, sollten in der Regel mit der niedrigsten Dosis beginnen.
Wann anpassen
Die Dosisanpassung richtet sich nach Symptomansprechen und Nebenwirkungslast, nicht nach willkürlichen Zeitplänen. Lexapro wirkt durch selektive Hemmung des Serotonin-Wiederaufnahmetransporters (SERT) an der Synapse und erhöht so die Verfügbarkeit von Serotonin für postsynaptische Rezeptoren. Wenn Nebenwirkungen bei einer bestimmten Dosis limitierend sind, ist meist ein Schritt nach unten dem abrupten Absetzen vorzuziehen. Bleibt das Ansprechen nach mehreren Wochen unvollständig, kann unter ärztlicher Aufsicht eine höhere Dosis versucht werden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die übliche Anfangsdosis von Lexapro? ▾
Die meisten Erwachsenen beginnen Lexapro mit der niedrigsten Stärke aus 5mg, 10mg, 20mg, mit Anpassung je nach Symptomansprechen und Verträglichkeit. Ältere Personen und Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion beginnen in der Regel niedriger. Die genaue Anfangsdosis legt der Verordner für jede Person fest.
Darf ich eine höhere Dosis Lexapro nehmen, wenn es nicht wirkt? ▾
Höhere Dosierungen von Lexapro sollten nur nach Rücksprache mit dem Verordner verwendet werden. Eigenständiges Verdoppeln ist unsicher, insbesondere bei Wirkstoffen der Klasse Antidepressiva. Der Verordner kann beurteilen, ob eine Titration angemessen ist oder ob das Arzneimittel gewechselt werden sollte.
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