Dosierungsleitfaden für Acyclovir: wie viel und wann einnehmen
Die richtige Dosis von Acyclovir (Acyclovir) zu wählen ist die wichtigste praktische Entscheidung nach Therapiebeginn. Acyclovir wird als tablet, capsule, oral suspension, topical cream in 200mg, 400mg, 800mg bereitgestellt; die für eine bestimmte Person geeignete Dosis hängt von der Indikation, dem Alter, Begleiterkrankungen und der Verträglichkeit des Wirkstoffs Acyclovir ab.
Anfangsdosis und Titration
Laut Fachinformation beginnen die meisten Erwachsenen Acyclovir mit der niedrigsten verfügbaren Stärke 200mg, 400mg, 800mg und steigern die Dosis nur dann, wenn die Symptomkontrolle unzureichend und die Verträglichkeit gut ist. Höhere Dosierungen sind ausgewählten Fällen vorbehalten. Ältere Personen, Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen und solche, die interagierende Medikamente einnehmen, sollten in der Regel mit der niedrigsten Dosis beginnen.
Wann anpassen
Die Dosisanpassung richtet sich nach Symptomansprechen und Nebenwirkungslast, nicht nach willkürlichen Zeitplänen. Aciclovir ist ein Guanosin-Analogon, das durch die virale Thymidinkinase selektiv zur Monophosphat-Form und anschließend durch zelluläre Kinasen zu Aciclovir-Triphosphat phosphoryliert wird. Wenn Nebenwirkungen bei einer bestimmten Dosis limitierend sind, ist meist ein Schritt nach unten dem abrupten Absetzen vorzuziehen. Bleibt das Ansprechen nach mehreren Wochen unvollständig, kann unter ärztlicher Aufsicht eine höhere Dosis versucht werden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die übliche Anfangsdosis von Acyclovir? ▾
Die meisten Erwachsenen beginnen Acyclovir mit der niedrigsten Stärke aus 200mg, 400mg, 800mg, mit Anpassung je nach Symptomansprechen und Verträglichkeit. Ältere Personen und Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion beginnen in der Regel niedriger. Die genaue Anfangsdosis legt der Verordner für jede Person fest.
Darf ich eine höhere Dosis Acyclovir nehmen, wenn es nicht wirkt? ▾
Höhere Dosierungen von Acyclovir sollten nur nach Rücksprache mit dem Verordner verwendet werden. Eigenständiges Verdoppeln ist unsicher, insbesondere bei Wirkstoffen der Klasse Antivirale Arzneimittel. Der Verordner kann beurteilen, ob eine Titration angemessen ist oder ob das Arzneimittel gewechselt werden sollte.
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