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Antidepressiva

Hautnebenwirkungen von Remeron: Ausschlag, Trockenheit, Lichtempfindlichkeit

Hautreaktionen gehören zu den sichtbarsten Nebenwirkungen von Arzneimitteln und reichen von kleineren kosmetischen Problemen bis zu medizinischen Notfällen. Remeron (Mirtazapine) bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg kann je nach Mirtazapine eine Reihe von Hauteffekten hervorrufen; diese Seite erläutert, was typisch ist, was selten ist und was ein Absetzen erfordert.

Häufige Hauteffekte von Remeron

Nach der Fachinformation zu Mirtazapine zählen zu den häufigen Hautreaktionen leichter Ausschlag, Trockenheit, leichter Juckreiz, vorübergehendes Erröten und (bei einigen Wirkstoffen) Lichtempfindlichkeit, die die Haut für UV-Strahlung empfindlicher macht. Mirtazapin antagonisiert präsynaptische α2-adrenerge Rezeptoren und steigert dadurch die Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin. Die meisten sind leicht, treten in den ersten Wochen auf und klingen ohne Behandlung oder mit einfachen Maßnahmen (Feuchtigkeitspflege, Sonnenschutz) ab.

Schwere Hautreaktionen

Schwere Hautreaktionen — Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, arzneimittelinduziertes Hypersensitivitätssyndrom — sind selten, aber lebensbedrohlich. Warnzeichen sind ein Ausschlag mit Fieber, Schleimhautbeteiligung (Mund, Augen), Hautablösung oder ein sich rasch ausbreitender Ausschlag. Jedes dieser Anzeichen unter Remeron bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg ist ein medizinischer Notfall und Grund, das Arzneimittel abzusetzen und sofort medizinische Hilfe zu suchen.

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Ausschlag unter Remeron gefährlich?

Die meisten Ausschläge unter Remeron bei 7.5mg, 15mg, 30mg, 45mg sind leicht und klingen ab. Ein Ausschlag mit Fieber, Schleimhautbeteiligung, Blasenbildung oder rascher Ausbreitung ist es nicht — er erfordert eine notfallmäßige Beurteilung und das Absetzen des Arzneimittels.

Kann Remeron Sonnenbrand oder Lichtempfindlichkeit verursachen?

Einige Arzneimittel, darunter eine Teilmenge der Antidepressiva-Wirkstoffe, erhöhen die UV-Empfindlichkeit, sodass Sonnenbrand schneller auftritt. Die Fachinformation zu Mirtazapine führt dies auf, sofern dokumentiert. Sonnenschutz und das Meiden der Mittagssonne verringern das Risiko.

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