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Androgenetische Alopezie bei Männern und Frauen

Wer sollte Propecia nicht einnehmen

Eine Gegenanzeige ist ein Zustand, unter dem Propecia (Finasteride) nicht eingenommen werden sollte, weil das Risiko den Nutzen überwiegt. Propecia weist sowohl absolute Gegenanzeigen (nicht anwenden) als auch relative Vorsichtsmaßnahmen (nur nach sorgfältiger Prüfung anwenden) auf. Diese Seite fasst beides für den Dosisbereich 1mg zusammen.

Absolute Gegenanzeigen

Laut Fachinformation zu Finasteride umfassen absolute Gegenanzeigen typischerweise schwere allergische Reaktionen auf den Wirkstoff oder die Hilfsstoffe, schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen sowie die gleichzeitige Anwendung spezifisch interagierender Arzneimittel. Die genaue Liste hängt vom Wirkstoff ab und ist in der offiziellen Fachinformation aufgeführt.

Relative Vorsichtsmaßnahmen

Relative Vorsichtsmaßnahmen sind Situationen, in denen Propecia angewendet werden kann, aber mit zusätzlicher Überwachung, Dosisreduktion oder Erwägung einer Alternative. Dazu zählen häufig leicht- bis mittelgradige Organfunktionsstörungen, Altersextreme, mehrere Komorbiditäten und komplexe Medikationsregime. DHT, das durch die 5-alpha-Reduktase aus Testosteron gebildet wird, treibt bei genetisch prädisponierten Männern die Miniaturisierung der Kopfhaarfollikel voran und verkürzt die Anagen-Wachstumsphasen…

Häufig gestellte Fragen

Darf jemand mit Herzerkrankung Propecia einnehmen?

Manche Formen von Herzerkrankungen sind absolute Gegenanzeigen für Propecia, insbesondere bei Nitratanwendung oder kürzlichen kardiovaskulären Ereignissen. Stabile, gut kontrollierte kardiovaskuläre Erkrankungen können eine Anwendung von Propecia unter fachärztlicher Aufsicht erlauben. Die Fachinformation zu Finasteride sollte eingesehen werden.

Ist Propecia bei Nierenproblemen sicher?

Leichte bis mäßige Niereninsuffizienz erlaubt Propecia in der Regel in angepassten niedrigeren 1mg-Dosen. Schwere Niereninsuffizienz stellt häufig eine Gegenanzeige dar oder erfordert eine erhebliche Dosisreduktion. Die verschreibende Person entscheidet anhand der Laborwerte und der Begleitmedikation.

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